Fructose-Intoleranz

Seit Oktober 2013 weiß ich, dass ich eine Fruktoseintoleranz habe.
Ich lieb(t)e Obst und Gemüse – und hätte mit jedem der behauptet hätte – „du hast eine Fructoseintoleranz“ – gestritten!
Nach jahrelanger Übelkeit und ungezählten Arztbesuchen (und ebensovielen abenteuerlichen Feststellungen), war ich aber glücklich über die Diagnose.   E N D L I C H   wurde etwas gefunden!!!

Beim Arzt gab es 2 DIN A4 Blätter mit Lebensmitteln, die ich essen darf bzw. nicht essen darf.
Im Internet habe ich auch etwas recherchiert – mich aber dann zum Kauf folgender Bücher entschlossen:

          Nahrungsmittel Intoleranzen von Doris Fritzsche
          Fruktose-Unverträglichkeit von Doris Fritzsche
          Richtig einkaufen bei Fructose-Intoleranz von Thilo Schleip

Das Ergebnis:
Ist möglichst kaum Obst und auch nicht jedes Gemüse – und keinen Haushaltszucker!
Außerdem genaue Angaben vom Fructosegehalt je Obst und Gemüse, einige lecker Rezepte, bestimmte Grenzwerte, und und und …

Der Verzicht fiel mir anfangs sehr schwer. Die Karenzzeit (Totalverzicht) lag  in der Weihnachtszeit.
Aber, da half nur eins – Zähne zusammenbeißen und durch.

Nach einer weiteren Woche bin ich im Internet auf die Seite von frusano gestoßen. Hier habe ich mich schnellstens eingedeckt.
Danach gab es zum Frühstück endlich wieder Marmelade aufs Brot. Und auch mit Reissirup habe ich mich super arrangiert. Für mich ist der Reissirup eine sehr gute Alternative zum Zuckerrübensirup.
Ich habe auch die Kekse, den Kuchen, die Schokolade getestet. Dazu irgendwann mal mehr.

Ein Reformhaus habe ich auch besucht – und mir Zuckerersatz gekauft. Zum einen Stevia und als zweiten Ersatz Sukrin.
Mit beiden Mitteln komme ich nicht zurecht. Das ist reine Geschmackssache, aber beides hat (für mich) geschmacklich nichts mit Zucker zu tun. Ich habe damit gebacken – und ja es war süß – aber es hat nicht (nach Zucker) geschmeckt.
Zum Schluss bin ich zur Erkenntnis gekommen – der beste Ersatz für Zucker ist Zucker!
Ich darf keinen Haushaltszucker essen, da er zu gleichen Teilen aus Fruchtzucker und aus Traubenzucker besteht.
Aber Traubenzucker darf ich essen! Damit kann man alles perfekt süßen. Der Geschmack bleibt und die Dosierung bleibt auch gleich.

PS: Seit neustem gibt es Frusano auch in der Drogerie dm. Ich hatte es bei fructose-intoleranz Infos gelesen und war auch gleich dm einkaufen.

Leckere Cookies

Heute habe ich mir mal wieder ein paar leckere Cookies gebacken.

Das mit den Fotos dauert bei mir noch etwas lange, daher habe ich zwischendurch mal abbeißen müssen 😉 !

Für alle Furktose-Intoleranten (wie ich) hier das sehr, sehr einfache Rezept:

Es werden nur 3 Grundzutaten benötigt:
          150 g    Mehl
           50 g    Traubenzucker
          100 g    Butter

Dann nach Lust und Laune noch weiter Zutaten untermischen – z. Bsp.:
1 EL Kakao, 2 EL gehackte Nüsse, 1 EL Mohn, Vanillearoma, …

Bei den Keksen oben habe ich noch Kakao dazugegeben.

Aus dem Teig Kugeln von etwa 4 cm Durchmesser formen und dann mit zwei Finger etwas flach drücken. Der Teig reicht für ca. 10 Cookies – es kommt auf die Größe der Kugeln an. Bei Kugeln von ca. 2 cm Größe kommen ca. 20 kleine Kekse raus.
Ich verdoppele die Teigmenge meist, denn diese Kekse sind sooooo lecker und sind daher immer gleich wieder alle.

Bei 170°C ca. 20 – 25 Minuten backen.
Und dann …
                 … nur noch essen!

Neue Boshi

Es sind Ferien … es ist (eigentlich) Winter. Da wir in den nächsten Tagen einen Ausflug in den Harz machen wollen, habe ich für mein Kind schnell mal eine neue Boshi  gehäkelt. Den passenden Loop gleich dazu.

Meine eigenen Labels habe ich mir im vorigen Jahr hier anfertigen lassen (habe ich selbst zu Weihnachten geschenkt 😉 ). Es hat super funktioniert. Ich habe ein Bild gemalt – meine liebste Freundin hat es am Computer eingescannt und dann bearbeitet – dann ein paar nette Emails mit Nadine – und schon ging es in die Produktion.

An ein paar Stulpen arbeite ich jetzt noch.